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Geschichte 2018-08-16T11:19:51+00:00

Die Geschichte der Chorvereinigung Frauenaurach

Aus der Festschrift von 1989

125 Jahre Chorvereinigung Frauenaurach 1864

Stationen vom Singverein zur Chorvereinigung

Die Gründung

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts ging als Folge eines neuen Nationalbewusstseins eine gesellschaftliche Bewegung durch Deutschland, welche vielerorts zur Gründung von Turn- und Gesangvereinen führte. Die Gründungen dieser Gesangvereine außerhalb der Kirche standen am Anfang einer Entwicklung, die heute als die erste Blütezeit des deutschen Chorwesens bezeichnet werden kann.

In dieser Zeit schloss man sich auch in Frauenaurach zu einem Männergesangverein zusammen.
Die vorhandenen Stempel und Schriftstücke weisen das Jahr 1864 als Gründungsjahr aus. Nach mündlichen Überlieferungen soll der Singverein im Winter 1863/64 gegründet worden sein. Allerdings wird in einer Landchronik vom Jahre 1892 über Frauenaurach erwähnt: „Der Singverein bestand schon 1849 und gründete sich im Jahre 1863 neu.“ Da aber jegliche Gründungsprotokolle fehlen, und die 100-Jahrfeier 1964 begangen wurde, wollen wir es beim Gründungsjahr 1864 belassen.

Die Satzungen der Gründerzeit

Auch wenn manches aus den 1883 revidierten Statuten überholt erscheint, so muss doch anerkannt werden, dass vieles von „Damals“ auch dem heutigen Vereinsleben förderlich ist. Man wollte nicht nur zum gemeinsamen Singen zusammenkommen, sondern Ziele waren auch gesellige Zusammenkünfte sowie Gesangsvorträge und Tanzveranstaltungen. Wichtig erschien es unseren Gründungsvätern in die Statuten zu schreiben, dass der Singverein freibleiben solle von allen politischen Tendenzen und nur „geselliger und fortbildender Natur“ zu sein hätte.

Die Zeit zwischen den Weltkriegen

Das Vereinsleben, das der erste Weltkrieg zum Erliegen gebracht hatte, wurde 1919 wieder aufgenommen. Unter dem Vorstand Matthäus Stumpf blühte der Verein neu auf, neue Mitglieder wurden geworben. Aus Spenden und Darlehen der Mitglieder konnte 1924 das erste Klavier angeschafft werden. Die Vereinsfahne aus dem Jahre 1875, die sich in einem schlechten Zustand befand, wurde durch eine neue ersetzt. Diese wurde im Jahr 1926 – mit dem Männergesangverein Hüttendorf als Patenverein – geweiht.

Im Februar 1925 wurde der Singverein Frauenaurach in den Fränkischen Sängerbund und damit in den Deutschen Sängerbund aufgenommen. Bei der Gründung der Aurachsängergruppe im Jahre 1927 war der Singverein eines der Gründungsmitglieder, der der Pflege des Gesangs „entlang des Aurach- und Seebachgrundes“ neue Impulse gab.

Nach dem 2. Weltkrieg

Schlimmer noch als der erste Weltkrieg brachte der zweite Weltkrieg jegliche Vereinstätigkeit zum Erliegen. Erst 1950 fand man sich mit Unterstützung des hiesigen Turn- und Sportvereins von 1891 wieder zusammen. Unter der Leitung des Vorstandes Johann Bratenstein erlebte der Verein eine neue Blüte. Der Chor trat wiederholt in der Öffentlichkeit auf.
Die Mitgestaltung von Festen der Gemeinde, der Kirche und der Ortsvereine trugen wesentlich zur Stärkung des Vereins bei und festigten seinen Ruf als Bereicherung des Frauenauracher Gemeindelebens.

Gründung der Chorvereinigung

Im Jahre 1949 gründete sich in Frauenaurach ein Männergesangverein der vor­wiegend aus Neubürgern bestand, die als Folge des zweiten Weltkrieges hier eine neue Heimat fanden. Es wurde das Liedgut der deutschen Heimat gepflegt, vornehmlich der Heimat die sie verlassen mussten.
Im Jahre 1960 schloss man sich mit dem traditionellen Männergesangverein von 1864 zusammen.

Die 100-Jahrfeier

Einen Höhepunkt in der Geschichte der Chorvereinigung stellt das 100-jährige Jubiläum im Jahre 1964 dar. Als Schirmherr konnte der damalige Bundesminister Dr. Werner Dollinger – übrigens ein Franke aus Neustadt a. d. Aisch – gewonnen werden.

Ausgiebig feierte man vom 19. bis 21. Juni das Jubiläum. Es begann am Freitag mit einem Abendkonzert des Spielmannszuges der Erlanger Spielvereinigung. Nach einem Liedervortrag des Frauenchors und gemeinsamen Gesangs ging es mit Fackeln zum Sonnwendplatz auf dem Gelände des Großkraftwerks Franken II.
Hier wurde bei Gesang und einer Ansprache des Sängerkreisvorsitzenden Valentin Zink das traditionelle Sonnwendfest gefeiert. Den Abschluss bildete ein Feuerwerk. Am Samstag gab es einen Festabend, den die Chorvereinigung Frauenaurach – inzwischen bestehend aus Männerchor, Frauenchor und gemischten Chor – sowie der Patenverein aus Hüttendorf musikalisch gestalteten.

Der abschließende Sonntag begann bereits um 7 Uhr mit einem Weckruf des Spielmannszuges und anschließenden Festgottesdiensten beider Konfessionen. Die musikalische Unterhaltung, die bis spät in die Nacht andauerte, übernahmen an diesem Tag die Gastvereine der Aurachsängergruppe, die Geigenbauerkapelle aus Bubenreuth und der Spielmannszug der Erlanger Spielvereinigung.

War schon das Juniwochenende ein außerordentlich gelungenes Fest, so wurde es doch von dem Festkonzert am 5. Dezember noch übertroffen.
Den Höhepunkt des Konzertes bildeten zwei Kompositionen von Konrad Drescher-Hausen für Männerchöre.
Der Komponist hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Uraufführung seiner Werke mit dabei zu sein und bestätigte den gelungenen Vortrag. Auch wurde die Kantate „Der Mensch“ von Heinrich Lemacher für Altsolo, Männerchor und Klavier vorgetragen. Bedeutungsvoll für den Chor war das Festkonzert deshalb, weil er an diesem Abend mit moderner Musik zeitgenössischer Komponisten Neuland betrat, welches vergleichbare Chöre noch nicht beschritten hatten.

In Anerkennung des Verdienstes um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes wurde im Jubiläumsjahr die Zelter-Plakette durch den damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke verliehen. Eine Auszeichnung, die durch eine Abordnung des Chores mit besonderem Stolz in München entgegengenommen wurde.

„Gesang verschönt das Leben,
Gesang erfreut das Herz,
ihn hat uns Gott gegeben,
zu lindern Sorg‘ und Schmerz.“
Carl Friedrich Zelter

Die Chorvereinigung als gemischter Chor

Noch bis zum Jahre 1969 – trotz eines Intermezzos im Jubiläumsjahr – blieb der Gesang in der Chorvereinigung „Männersache“. Zwei Dinge kamen zusammen, die die Chorvereinigung zu dem werden ließen, was sie bis heute ist: ein gemischter Chor.

Da war zunächst die Initiative des neugewählten Vorstandes von 1963 unter der Leitung von Johannes Schuhmann dem Chorgesang in Frauenaurach eine neue Richtung zu geben. Hierzu sollte auch die Gründung des Frauenchors gehören, der in erster Linie als Kirchenchor gedacht war. Zum anderen der Wunsch des Chorleiters Rudolf Sitzmann, auch musikalische Werke für gemischten Chor zur Aufführung zu bringen.
Die Männer waren darüber froh, diesen Schritt zum gemischten Chor im Jahre 1969 getan zu haben. Damit hat sich für den Chor in musikalischer Hinsicht ein größeres Wirkungsfeld eröffnet und sich Möglichkeiten ergeben, vermehrt in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Dieses verstärkte Auftreten war aber auch unserem unermüdlichen Chorleiter Rudolf Sitzmann zu verdanken, der die Chorarbeit nicht als Selbstzweck, sondern in der Publikumsresonanz die schönste Bestätigung für oft mühevolle Probenarbeit sah.
So war und ist die Mitwirkung bei der „Fränkischen Weihnacht“ in der romantischen Klosterkirche in Frauenaurach Tradition.
Außerdem gehören bis heute geistliche und weltliche Konzerte sowie Gastauftritte bei Jubiläumsfesten befreundeter Chöre der Umgebung zu einem festen Bestandteil der Chorvereinigung.

Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ganz so, wie es die Gründungsmitglieder wollten, gehörten der Festball, das Grillfest, die gemeinsame Weihnachtsfeier und Chorfahrten zu den beliebtesten Veranstaltungen der Chorvereinigung – nicht nur bei den aktiven Mitgliedern.
Hervorzuheben sind die Chorfahrten, an denen nicht nur die aktiven Sänger, sondern auch deren Familienmitglieder und Freunde des Chores teilnahmen. Besonders die Fahrten im Jahre 1986 nach Brixen/Südtirol und im Jahre 1988 nach Wien waren ein unvergessliches Erlebnis. Ein besonderer Dank sei hierfür an dieser Stelle unserem seit drei Jahrzehnten im Vorstand tätigen – davon neun Jahre als 1. Vorstand  – Hellmuth Wirth und seinem Chorleiter Rudolf Sitzmann ausgesprochen, die durch die hervorragende Organisation die Chorfahrten bei allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.

Aus der Festschrift von 1989 (Siegbert Ruwwe). Überarbeitet von Elke Steinmüller, Magdalena Samek, Dörte Rüttinger, Kristina Hücking und Ursula Voßberg

Ein Streifzug durch die letzten 25 Jahre – 1989 bis 2014

1989 – Feier des 125-jährigen Jubiläums

Es fand ein umfangreiches Festprogramm mit Festgottesdiensten beider Konfessionen und großem Festball mit der John-Helsing Showband statt.

Am Festabend im Aurachsaal überbrachten befreundete Chöre musikalische Glückwünsche (BSC Chor, Leitung Wieland Scheithauer, MGV Langensendelbach, Leitung Jochen Sitzmann, Gesangverein im ASV Niederndorf, Leitung Betty Studtrucker-Fink, Liederkranz Herzogenaurach, Leitung Rudi Hetzler). Die Chorvereinigung 1864 bedankte sich zum Schluss für die Liedbeiträge und sang „Swing durch die Welt“, ein Potpourri mit Volksliedern aus aller Welt und der schottischen Volksweise „Habt Dank, ihr Freunde“ (Amazing Grace) von Otto Groll, Sopransolo Christine Hausmann. Der Sängerkreisvorsitzende Reinhold Michel und der Vizepräsident des Fränkischen Sängerbundes Roland Zahout sprachen die Grußworte.

Als Schirmherrn für die 125-Jahrfeier konnte man den damaligen Oberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg gewinnen.

Die Jahre 1990 bis 1995 – Zeit zur Veränderung

Nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr nahm die Zahl der Aktiven stetig ab. Mit diesem Problem, neue Sänger und Sängerinnen zu motivieren und „vom Sofa“ zu holen, hatte damals nicht nur die Chorvereinigung zu kämpfen. Laut Vorstandsprotokoll gibt es kaum noch öffentliche Auftritte. Eine Chorfahrt in den Schwarzwald fand dennoch statt.

Im Jahre darauf, 1991, wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Anette Wirth-Hücking wird mit 28 Jahren als erste Frau an die Spitze gewählt und löste Hellmuth Wirth ab, der 10 Jahre lang als 1. Vorstand gewirkt hatte. Er und Fritz Singer, langjähriger zweiter Vorstand, wurden für ihr Wirken geehrt.
Der letzte Herbstball wurde musikalisch vom „Silberstern Sextett“ gestaltet. Ein Phänomen dieser Zeit traf auch die Chorvereinigung; denn trotz intensiver Bemühungen ließ das Interesse an Tanzveranstaltungen stark nach.

Die neue Vorsitzende Anette Wirth-Hücking führte die Mitgliederzeitung der „Notenschlüssel“ ein, die halbjährlich erschien. Die Finanzierung erfolgte über Werbeanzeigen der örtlichen Geschäfte. Die Mitgliederwerbung wird mit Flugblättern und Aushängen intensiviert. Auch die Vereinssatzung, welche auf dem Stand vom Jahre 1927 war, bekam eine neue Fassung.

Nach 33-jähriger erfolgreicher Tätigkeit stellt Rudolf Sitzmann, aus beruflichen Gründen, sein Amt als Chorleiter zur Verfügung und übergibt es der erst 22-jährigen Musikstudentin Carolin Wirth aus Herzogenaurach. Frau Wirth bringt frischen Wind in den Chor, wodurch sich auch neue Chormitglieder gewinnen lassen. Mit Ende ihres Studiums musste die junge Chorleiterin im Jahre 1995 die Chorvereinigung 1864 leider schon wieder verlassen.

Altes hinter sich gelassen, ist der Chor nun wieder beschwingt und gesellige Aktivitäten werden wieder verstärkt betrieben. Wanderungen zur Giechburg, nach Behringersdorf, Tageschorfahren nach Franzensbad/Waldsassen oder Würzburg sind nur einige Beispiele zahlreicher Fahrten und Ausflüge, wo das Singen auch nie zu kurz kam.

Gruppenkonzerte der Aurachsängergruppe in Weisendorf (1993), die Chorserenade des Sängerkreises in Schloss Thurn, als auch die Eröffnungsmatinee der Erlanger Chortage im Redoutensaal machten auch die Chorvereinigung im Gesang lebendig. Jährliche Weihnachtsmarktauftritte in Frauenaurach und Erlangen waren und sind ein besonderes Erlebnis.

Die eigenen Konzerte, darunter das weltliche Konzert „Im Grünen“ im Aurachsaal und das „Kleine geistliches Konzert“ in der Klosterkirche Frauenaurach, stellten für den Chor eine gute Gelegenheit dar, sein Können der Öffentlichkeit zu zeigen und die Bekanntheit weiter zu steigern.

1996 bis 2000 – Turbulente Jahre

Im Jahr 1996 übernahm Andrea Kaschel die musikalische Leitung des Chores. Mit ihr bestritt die Chorvereinigung ein Gruppenkonzert der Aurachsängergruppe in Niederndorf und auch die 100-Jahrfeier der Raiffeisenbank im Aurachsaal. Es folgten weitere eigene Konzerte, wie ein Adventskonzert und auch gesellige Fahrten nach Südtirol, in den „Pfaffenwinkel“ nach Peiting, zum Schloss Linderhof und Kochel und eine Chorfahrt nach Essen zu dem befreundeten Essener Chor Stehle-Horst mit gemeinsamen Konzert.

Ein Höhepunkt im Jahr 1998 war die Aufführung der „Missa Brevis“ von Pachelbel in der neu renovierten Wieskirche.

Die Sänger und Sängerinnen freuten sich besonders, bei der Trauung von Magda, ein langjähriges Chormitglied, und Hans Samek mitzuwirken.

Leider wollte Frau Kaschel, aus familiären Gründen, ihr Amt als Chorleiterin bis Ende 1998 aufgeben. Dieser Schritt fiel ihr nicht leicht, da die Zusammenarbeit immer sehr gut war und sich alle sehr gut verstanden. Da ihr Nachfolger aber kurz vor der Weihnachtsfeier absagte, erklärte sie sich bereit den Chor bis März 1999 weiterzuführen.

Als Nachfolgerin übernahm schließlich Frau Bärbel Hanslik die Chorleitung im Jahr 1999, die sie aber bereits 2001, aus familiären und beruflichen Gründen, wieder abgeben musste. Sie ist nun Leiterin der Sing-und Musikschule Erlangen.

Der Flügel wird von der Stadt angekauft und dringend notwendige Reparaturen wurden durchgeführt.

2001 bis 2005

Anfang 2001 übernahm Karl Wieser die Chorleitung. Die erste Chorprobe fand am 11. Januar statt.

Durch den Umbau des Kindergartens mussten wir unseren Probenraum Mitte des Jahres räumen. Wir konnten vorübergehend im Hochzeitszimmer des Aurachsaales proben oder auch – sehr beengt – in der Kegelbahn, falls das Hochzeitszimmer belegt war. In der Weihnachtszeit wurde uns plötzlich vom Pächter die Raumnutzung untersagt. Wir konnten dankenswerterweise in den Raum der Arbeiterwohlfahrt umziehen. Herr Batz übernahm sogar die Raumkosten für den Chor.

In diesem und den nächsten vier Jahren trat die Chorvereinigung unter der Leitung von Karl Wieser bei vielen Gelegenheiten auf. Zu nennen wären z. B. das 75. Jubiläum der Aurachsängergruppe mit einem Konzert in Herzogenaurach 2002 und die 125 Jahre FFW Frauenaurach im Aurachsaal, die beeindruckende 1000-Jahrfeier der Stadt Erlangen im Burgberggarten mit der „Nacht der Sinne“ und dem Festumzug. Wir waren in Kriegenbrunn zur Mayerhofserenade und gestalteten die Fränkische Weihnacht in der Klosterkirche mit.

Auch die Geselligkeit wurde weiterhin gepflegt: Lustige Faschingschorproben mit anschließender Fete entweder im Probenraum oder bei unserer Vorsitzenden im Partykeller sind unvergessen. Ebenfalls denken wir gerne an die Wanderungen nach Heroldsberg im goldenen Oktober und nach Wildbad bei Burgbernheim im Wonnemonat Mai.

Im Jahr 2003 folgte unser eigenes Konzert in der Klosterkirche „Cantate Domino“ sowie in Heilig Kreuz ein Chorkonzert verschiedener Chöre mit dem Thema „Russische Komponisten“ anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft Wladimir-Erlangen.

Im gleichen Jahr zogen wir endlich wieder in den Probenraum, aber leider war keine Bestuhlung mehr vorhanden! Anette Wirth-Hücking, unsere Vorsitzende, organisierte kurzfristig eine alte Saalbestuhlung.

Gerne nahmen wir teil bei den Schlossgartenkonzerten der Sängergruppe Erlangen vor der Orangerie. Die 75-Jahrfeier des Männergesangvereins Kriegenbrunn und das Konzert der Aurachsängergruppe „Musical und Operette“ im Jahr 2004 waren ein großer Erfolg.

Unser nächstes eigenes Konzert „Chormusik aus fünf Jahrhunderten“ fand im Juli 2005 in der Klosterkirche Frauenaurach statt. Die Mayerhofserenade in Kriegenbrunn war für uns immer ein schöner Anlass, auch mit anderen Chören und dem Posaunenchor Frauenaurach, unterhaltsam den Abend zu verbringen. Das jährliche Gruppenkonzert der Aurachsängergruppe „Geistliche Musik“ war diesmal in St. Otto in Herzogenaurach.

Der Oktober bietet sich zum Karpfenessen an und so trafen wir uns bei Oberle in Kosbach.

Karl Wieser legte Ende des Jahres 2005 in beiderseitigem Einvernehmen die Chorleitung nieder.

2006 bis 2010

Zu Beginn des Jahres 2006 übernahm Frau Marina Shefer, jetzt verheiratete Heerdegen, die Chorleitung. Bereits im April haben wir unter ihrer äußerst kompetenten Führung beim Gruppenkonzert der Aurachsängergruppe in Münchaurach teilgenommen. Es folgten viele weitere Konzerte und Auftritte, z. B. Konzert in Heilig Kreuz anläßlich des Partnerschaftsjubiläums Eskilstuna, Fränkische Weihnacht, Benefizkonzert von Erwin Batz. Ein besonderes Ereignis war der Besuch des Chores aus Essen Stehle-Horst mit Auftritten in Adelsdorf.

In den folgenden Jahren wurden eigene Konzerte und die Teilnahme an Gruppenkonzerten der Aurachsängergruppe und Auftritte in Erlangen zum „Erlanger Frühling“ zu einem wichtigen Bestandteil unserer Chorarbeit. Hervorzuheben sind die Auftritte in Frauenaurach zum 25jährigen Bestehen des Amtshausschüpfla, dem ebenfalls 25-jährigen Jubiläum der Freien Wählergemeinschaft Erlangen und dem Benefizkonzert für die Renovierung der Klosterkirche. Der Reinerlös von über 800 € wurde dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Chorerlebnis war das Chorfest des Fränkischen Sängerbundes in Bamberg im Jahr 2007.

Auch die Geselligkeit kam und kommt nicht zu kurz. Wir denken gerne an unsere Wandertage, u. a. nach Hüttendorf „zum Schäfer“, den informativen Ausflug zum Spargelessen in Bubenreuth und die Dampfbahnfahrt mit dem Stadtverband in die Fränkische Schweiz. Natürlich nicht zu vergessen unser traditionelles Grillfest im Garten unserer Vorsitzenden und die Weihnachtsfeiern mit Ehrungen.

Aus beruflichen Gründen verließ uns unsere Chorleiterin Marina Heerdegen im Februar 2009 kurzfristig, was wir sehr bedauerten. Innerhalb von 3 Wochen musste eine neue Chorleitung gefunden werden, da Auftritte bevorstanden. Mit dem jungen Georgier Gocha Mosiashvili haben wir einen kompetenten und würdigen Nachfolger bekommen, der mit jugendlichem Schwung den Chor leitete.

Zum ersten Mal traten wir mit dem neuen Chorleiter bereits im März 2009 beim Festnachmittag zur 50-Jahrfeier des AWO-Ortsvereins auf. Die nächsten Herausforderungen, die Gocha im gleichen Jahr mit uns meisterte, warteten dann auf uns, nämlich das Gruppenkonzert in Niederndorf, das Sommerfest in Münchaurach, „Frauenaurach an einem Sommerabend“ vor dem Amtshausschüpfla. In der St. Bonifazkirche in Erlangen feierten Jasmin Derra und Oliver Serbinek ihre Hochzeit, die wir musikalisch mitgestalteten.
Auftritte beim Weihnachtsmarkt in Frauenaurach, auf dem Schloßplatz und vor den Erlanger Arcaden schlossen das Jahr ab.

Aus beruflichen Gründen ging Gocha Mosiashvili Anfang 2010 wieder nach Tiflis/Georgien zurück, und wir standen erneut vor der Aufgabe, einen neuen Chorleiter zu finden. Glücklicherweise war unsere frühere Chorleiterin, Frau Marina Heerdegen, nach Nürnberg zurückgekehrt und nahm freudig im April die Chorleitung bei uns wieder auf.

Ein Highlight in diesem Jahr war unser Konzert im Oktober in der Klosterkirche unter dem Motto „Musik verbindet“. Unser Frauenauracher Posaunenchor, Herr Hertel an der Orgel und erstmals Solisten aus unserem Chor unterstützten uns dabei. Durch unser Singen auf den Weihnachtsmärkten in Frauenaurach und Erlangen bereiteten wir in den vergangenen Jahren bis heute vielen Menschen Freude und Weihnachtsstimmung.

2011 bis heute

Gemeinschaft fördern – dies war ein wichtiger Aspekt des gemeinsamen Chorprojektes zum „Tag der Chöre“ 2011 in Nürnberg. Die Stimmung war toll – trotz der Nässe von oben – und der Auftritt im Großchor der Aurachsängergruppe eine großartige Erfahrung.
Nicht zu vergessen das Gruppenkonzert der Aurachsängergruppe in der neuen evangelischen Kirche in Herzogenaurach und im gleichen Jahr die Einladung des Liederkranzes 1861 Herzogenaurach zu dessen 150-Jahrfeier mit Chorgesang in der „Fröhlichen Weinlaube“.

Neue, vor allem aktive, Mitglieder zu werben, war bereits in den vergangenen Jahren immer wichtig für uns.
Die Zahl der aktiven Sängerinnen und Sänger
reduzierte sich mit der Zeit. Bereits 2011 stand im Raum, einen Projektchor ins Leben zu rufen, um neue Stimmen für den Chor zu gewinnen. Dies wurde im Jahr 2012 in die Tat umgesetzt. Einige neue Sängerinnen schlossen sich uns an und sind bis heute geblieben. Zu unserem Bedauern blieb die Verstärkung für die Männer aus.
Unser erstes Chorpojekt stand unter dem Motto „Musical trifft Schlager“. Die Aufführung am 21. April 2013 in der Klosterkirche war ein voller Erfolg. Unterstützt wurden wir dabei von verschiedenen Solisten.

Wie jedes Jahr unternahmen wir auch weiterhin unsere geselligen Chorausflüge, wie z. B. ins Altdorfer Land mit Schloss Grünsberg und einer äußerst interessanten Stadtführung in Altdorf, ins fränkische Weinland nach Ochsenfurt mit seiner mittelalterliche Befestigungsanlage, welche mit ihren Türmen und Stadttoren den Ort umgibt. Den Tag ließen wir in Sulzfeld bei einem guten Abendessen ausklingen.

In unserem Jubiläumsjahr 2014 haben wir bereits an einem Geistlichen Konzert der Aurachsängergruppe im März in der Klosterkirche Münchaurach mitgewirkt.

Für unser Jubiläumskonzert zum 150-jährigen Bestehen wurde unser zweites Chorprojekt „Kinder wie die Zeit vergeht“ ins Leben gerufen. Wir haben auch diesmal „Zuwachs“ bekommen und freuen uns über die neuen Sängerinnen, die uns – so hoffen wir – weiterhin treu bleiben werden.

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